Weihnachtskekse gab es schon immer – oder?

Es gibt verschiedene Theorien zur Entstehung der Weihnachtskekse:

Im Mittelalter waren Kekse aus Getreide, Honig, Butter oder Schmalz, eine Art Kraftfutter, um mit fettreicher Nahrung durch den Winter zu kommen. Sie wurden zur Sonnenwende am 21. Dezember gebacken.

Es gibt weitere Erklärungen: Mittelalterliche Klöster gelten als Erfinder der Weihnachtsbäckerei, denn sie hatten die Mittel sich teure Gewürze aus dem Orient zu beschaffen und sie zu Weihnachtskeksen zu verarbeiten.

Die Benedektinerin und Dichterin Hildegard von Bingen verwendete sie sogar als Medizin.

Im 18. Jahrhundert wurde Tee und Kaffee beliebt und dazu gab es teure Kekse in der englischen Oberschicht. Die Kekse wurden auch zu Weihnachten verschenkt. Erst als Zucker und exotische Gewürze wie Zimt, Muskat, Nelken, Piment, Vanille und Anis erschwinglich wurden, konnte die allgemeine Bevölkerung sich auch besondere Kekse zu Weihnachten leisten.

Wie auch immer: die Weihnachtskekse stammen aus dem kalten Europa. Unsere Vorfahren haben die Rezepte und Tradition mitgebracht. Einiges gab es in Südafrika nicht. Not macht jedoch erfinderisch und so wurde einiges leicht geändert. Nun backen wir bei Temperaturen um die 30 Grad im Sommer Kekse zu Advent und Weihnachten. Die Freude am gemeinsamen Backen, Verzieren und die Vorfreude auf Weihnachten bleibt gleich, unabhängig von den Außentemperaturen. Um die Tradition und Weihnachtsfreude zu teilen, backen fleißige Hände viele Kekse, die wir dann am Christkindlmarkt zum Verkauf anbieten. Lasst es euch schmecken!

In unserem Christkindlmarkt “Shop” gibt es Lebkuchen, Sirupkekse und gemischtes Weihnachtsgebäck zu kaufen.